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03.11.2026
Scotch und indischer Malt Whisky: Die Verbände vereinbaren eine Zusammenarbeit

Scotch und indischer Malt Whisky: Die Verbände vereinbaren eine Zusammenarbeit
Die Vereinbarung
Die Scotch Whisky Association (SWA) und die Indian Malt Whisky Association (IMWA) haben am 21. Oktober 2026 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das geschah im Imperial Hotel in New Delhi, im Beisein des schottischen Ersten Ministers John Swinney.
Unterschrieben haben Generalmajor a. D. Dr. Rajesh Chopra, Generaldirektor der IMWA, und Ian Duddy, International Director der SWA.
Was sie abdeckt
Die Verbände wollen Informationen, Wissen und Praxis austauschen, auch zu Nachhaltigkeit und zu Fragen der Regulierung. Dazu kommen der rechtliche Schutz, die Echtheit der Produkte, Verletzungen geistiger Eigentumsrechte und die Förderung von verantwortungsvollem Konsum.
Chopra nennt die Vereinbarung einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung des indischen Malt Whisky. Duddy sagt, die Vereinbarung werde die Arbeit der SWA für eine klare Definition von Single Malt Whisky in Indien unterstützen.
Der Hintergrund: das Handelsabkommen
Das Handelsabkommen zwischen Indien und dem Vereinigten Königreich ist seit dem 15. Juli 2026 in Kraft. Der indische Einfuhrzoll auf Scotch sank damit von 150 auf 75 Prozent, im zehnten Jahr soll er bei 40 Prozent liegen.
Die Exporte von Scotch nach Indien waren 2025 rund 342 Millionen Euro (286 Millionen Pfund) wert.
Wer hinter dem indischen Verband steht
Die IMWA wurde am 8. Juli 2024 gegründet und am 20. März 2025 offiziell vorgestellt. Zu ihren Mitgliedern zählen Amrut Distilleries, John Distilleries, Radico Khaitan, Piccadilly Agro, Diageo India und Alcobrew. Nach Angaben des Verbands stehen sie zusammen für mehr als 75 Prozent des Umsatzes mit der Produktion von Malt Whisky in Indien.
Im Lauf des Jahres 2026 führte der Verband ein Hologramm ein, das indische Single Malts kennzeichnet, die die geforderten Standards erfüllen.
Whiskys dieser Häuser finden sich auch auf Spiritory, etwa der Amrut Fusion, der Paul John Nirvana, der Rampur Barrel Blush und der Indri Agneya.
Häufig gestellte Fragen
Wer hat die Vereinbarung unterzeichnet?
Die Scotch Whisky Association und die Indian Malt Whisky Association, vertreten durch Ian Duddy und Dr. Rajesh Chopra, am 21. Oktober 2026 in New Delhi.
Worum geht es in der Vereinbarung?
Um den Austausch von Wissen und Praxis, Nachhaltigkeit, Regulierung, rechtlichen Schutz, die Echtheit der Produkte, geistiges Eigentum und verantwortungsvollen Konsum.
Wie hoch ist der indische Zoll auf Scotch?
Seit dem 15. Juli 2026 liegt er bei 75 statt 150 Prozent. Im zehnten Jahr des Abkommens soll er bei 40 Prozent liegen.
Was ist die Indian Malt Whisky Association?
Ein 2024 gegründeter Verband, zu dem Amrut Distilleries, John Distilleries, Radico Khaitan, Piccadilly Agro, Diageo India und Alcobrew gehören.
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