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      Wie schmeckt der Yamazaki Refill Spanish Oak 2026? Einblicke in unser Tasting in München

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      Wie der Yamazaki Refill Spanish Oak 2026 schmeckt: ausgeschenkt von Daniel Schöll von Suntory in München, zusammen mit drei Fassproben, die man nicht kaufen kann.
      Daniel Schöll von Suntory am Tisch, die Flasche Yamazaki Refill Spanish Oak 2026 und eine Fassprobe mit dem Hinweis „Not for sale“.

      Wie schmeckt der Yamazaki Refill Spanish Oak 2026? Einblicke in unser Tasting in München

      Suntory beschreibt den Yamazaki Refill Spanish Oak 2026 so: in der Nase Aprikosenkompott mit Nelken und Muskat, am Gaumen frische Kirschen, getrocknete Feigen, verkohlter Pfirsich und Kakao, im Abgang Kaffee und Holzrauch. Daniel Schöll von Suntory schenkte ihn bei einem Tasting im Spiritory Shop in München aus, zusammen mit drei Fassproben, die nicht verkäuflich sind.

      Das Wichtigste in Kürze

      • Die Tasting Notes von Suntory zum Yamazaki Refill Spanish Oak 2026 nennen Aprikosenkompott, frische Kirschen, getrocknete Feigen, verkohlten Pfirsich, Kakao, Kaffee und Holzrauch.

      • Der Whisky wurde 2014 und 2015 destilliert, reifte in Refill-Fässern aus spanischer Eiche und wurde mit 48 % Vol. abgefüllt.

      • Ausgeschenkt wurden drei Fassproben mit den Etiketten Yamazaki 12YO Spanish Cask, Yamazaki 12YO Mizunara Cask und Hibiki JH White Oak Cask, alle als „not for sale“ gekennzeichnet.

      • Daniel Schöll, Brand Ambassador für Suntory, sagte, die Proben seien „wahnsinnig wichtig“ für die anderen Whiskys des Abends und für grundsätzlich alle Whiskys, die Suntory macht.

      • Die Reihenfolge führte vom Willkommens-Highball über den 12 Years Old und die drei Proben bis zum Refill Spanish Oak und zum 18 Years Old.

      • Die nächsten Tastings im Spiritory Shop sind Glenfarclas am Mittwoch, 25. November, und Glendronach am Freitag, 27. November.

      Tipp: Schenken Sie einen Yamazaki 12 vor einem Whisky aus spanischer Eiche aus, so wie an diesem Abend. Wer mit dem Hausstil beginnt, erkennt leichter, was ein einzelner Fasstyp beisteuert.

      Ein Highball, sechs Whiskys und eine Reise durch den japanischen Whisky

      Das Tasting fand im Spiritory Shop im Stemmerhof in München statt und war im Vorfeld ausverkauft. Daniel Schöll, Brand Ambassador für Suntory, kennt sein Thema in der Tiefe und nahm alle mit auf eine Reise durch den Whisky: wie alles begann, was japanischen Whisky so besonders macht und worin er sich vom Scotch unterscheidet.

      Nach dem Willkommensdrink folgten sechs Whiskys in dieser Reihenfolge:

      Der Yamazaki Refill Spanish Oak war die Neuheit des Abends

      Der Yamazaki Refill Spanish Oak Limited Release Edition 2026 stand auf einem eigenen Sockel in der Mitte des Tisches, frisch veröffentlicht und an sechster Stelle der Reihenfolge. Sein Etikett nennt die wichtigsten Fakten: destilliert 2014 und 2015, abgefüllt 2026, Fasstyp Refill Spanish Oak, 48 % Vol. in der 700-ml-Flasche.

      Refill bedeutet, dass die Fässer schon einmal Whisky enthalten haben. Als Daniel zu diesem Whisky kam, erklärte er, dass in diesem Whisky ganz viele unterschiedliche Refill-Fässer miteinander vermählt sind. Der Whisky spricht also nicht mit der Stimme eines einzelnen Fasses, sondern mit der einer ganzen Gruppe.

      Suntory beschreibt die Idee in eigenen Worten: Das Fass nehme nach der ersten Befüllung „einen neuen Charakter an und zeigt eine verfeinerte, mildere und lebendigere Ausprägung der spanischen Eiche, ohne die Tiefe und Komplexität zu verlieren, die für Yamazaki grundlegend sind“.

      Laut Suntorys Tasting Notes duftet es nach geschmortem Aprikosenkompott mit Nelken und Muskat. Am Gaumen kommen frische Kirschen, getrocknete Feigen, geröstete Pfirsiche und gehobelter Kakao hinzu, und der Abgang ist reich und fruchtbetont, mit Kaffeenoten und Holzrauch.

      Spanische Eiche hat in dieser Destillerie eine lange Geschichte. Suntory zufolge wählte Shinjiro Torii bei der Gründung von Yamazaki im Jahr 1923 Fässer aus spanischer Eiche. Wie sich diese Edition von der vorigen unterscheidet, lesen Sie in Yamazaki Refill Spanish Oak 2026 und Spanish Oak 2022 im Vergleich.

      Drei Fassproben, die man nicht kaufen kann

      Die drei Proben waren der Teil des Abends, den kein Shop verkaufen kann. Daniel sagte es ganz offen: „Drei dieser Liquids, die kann man für Geld und gute Worte nicht kaufen.“ Er fügte hinzu, dass sie „wahnsinnig wichtig“ seien für die anderen drei Whiskys des Abends und für grundsätzlich alle Whiskys, die Suntory macht.

      Die Flaschen waren schlicht gehalten, mit gedruckten Etiketten auf Japanisch und Englisch. Der japanische Text bezeichnet sie als Whisky für Suntory Seminare, der englische Text lautet „Not for sale: no commercial value“. Jede Probe ist mit 50,5 % Vol. etikettiert:

      • Yamazaki 12YO Spanish Cask Whisky: in der Flasche mit Abstand die dunkelste der drei, ein tiefes Mahagoni.

      • Yamazaki 12YO Mizunara Cask Whisky: ein goldener Farbton, vom japanischen Eichenholz, das eng mit dem japanischen Whisky verbunden ist.

      • Hibiki JH White Oak Cask Whisky: die hellste der drei, ein helles Strohgold.

      Nebeneinander war der Farbunterschied leicht zu erkennen. Auf dem Tisch lag eine Box mit vier Blöcken Fassholz, beschriftet mit Spanish Oak, White Oak, Mizunara Oak und French Oak.

      Der Bezug zu den Flaschen ist direkt. Laut Suntory reift der Whisky der Yamazaki Reihe in amerikanischer, spanischer und japanischer Mizunara Eiche. Mit solchen Proben können die Gäste die Hölzer hinter der Reihe einzeln schmecken. Mehr dazu, wie Holz den Geschmack prägt, lesen Sie in Was ist ein Whiskyfass?

      Warum japanischer Whisky anders schmeckt

      Daniel führte die Gäste außerdem zurück ins Japan des späten 19. Jahrhunderts, um zu zeigen, wie sich der japanische Whisky entwickelt hat und warum Suntory heute eine andere Art von Whisky macht. Seine Fragen waren einfach: Warum schmecken diese Whiskys so, wie sie schmecken, und was wird anders gemacht?

      Unterwegs verglich er sie mit Scotch und stellte zuerst eines klar: „Ich liebe schottischen Whisky.“ Bei den Vergleichen ging es nicht darum, dass der eine besser oder schlechter wäre. Sie sollten die Unterschiede zeigen, denn Suntory arbeitet in Japan unter anderen Ausgangsbedingungen, etwa beim Klima und beim Wasser.

      Im November folgen zwei weitere Tastings

      In diesem Monat folgen im Spiritory Shop zwei weitere Tastings, jeweils mit sechs Whiskys und einem neuen Release im Mittelpunkt.

      Glenfarclas Tasting, Mittwoch, 25. November, 19:30 Uhr, 49 €. Mit dem Glenfarclas Team: der 12 und 15 Years Old, der Vintage 2012 aus The Trinity Vintage Series, der 17 Years Old, die 190th Anniversary Limited Edition und die neue Christmas Edition 2026, die 30th Anniversary Edition.

      Glendronach Masterclass, Freitag, 27. November, 19:30 Uhr, 59 €. Mit dem Glendronach Team: der 15, 18 und 21 Years Old Sherry Cask Matured, Ode to the Embers, Ode to the Dark und der neue 14 Years Old Boynsmill House Edition, entstanden zu 200 Jahren Glendronach.

      Tipp: Beide Abende beginnen um 19:30 Uhr im Spiritory Shop, Plinganserstraße 6 in München. Die Plätze sind begrenzt, Tickets gibt es auf der jeweiligen Tasting Seite.

      FAQ

      Wie schmeckt der Yamazaki Refill Spanish Oak 2026?

      Suntory beschreibt in der Nase Aprikosenkompott mit Nelken und Muskat, am Gaumen frische Kirschen, getrocknete Feigen, verkohlten Pfirsich und Kakao, im Abgang Kaffee und Holzrauch.

      Wer leitete das Yamazaki Tasting in München?

      Daniel Schöll, Brand Ambassador für Suntory, leitete das Tasting im Spiritory Shop in München.

      Welche Fassproben wurden ausgeschenkt?

      Drei Proben mit den Etiketten Yamazaki 12YO Spanish Cask, Yamazaki 12YO Mizunara Cask und Hibiki JH White Oak Cask, jeweils mit 50,5 % Vol.

      Kann man die Fassproben kaufen?

      Nein. Auf den Etiketten steht, dass sie nicht verkäuflich sind. Der Yamazaki Refill Spanish Oak Limited Release Edition 2026, der 12 Years Old und der 18 Years Old haben dagegen alle eine Produktseite bei Spiritory.

      Wann sind die nächsten Tastings im Spiritory Shop?

      Das Glenfarclas Tasting findet am Mittwoch, 25. November 2026 statt und die Glendronach Masterclass am Freitag, 27. November 2026, beide um 19:30 Uhr.


      Über den Autor

      Christopher Deutsch

      Christopher Deutsch

      I drink and collect with intention, drawn to the sherried depth of Dalmore and the balance of Yamazaki.

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