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      Was sind die 10 besten Christmas Editions bei Whisky?

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      Manche Christmas Edition wurde im Dezember gebrannt, manche reifte in einem besonderen Fass, und manche trägt die Weihnacht auf dem Etikett. Zehn Flaschen, und bei jeder sagen wir, was sie ist.
      Fünf Weihnachtswhiskys von Glenfarclas, St. Kilian, Paul John und Wolfburn auf einem dunklen Tisch mit goldenen Zweigen und roten Kugeln

      Was sind die 10 besten Christmas Editions bei Whisky?

      Unsere Top 10 der Christmas Editions führen die Glenfarclas Christmas Edition Vintage 2016 als Germany Exclusive, die St. Kilian Christmas Edition 2026 und die Paul John Christmas Edition 2026 an, gefolgt von Glenfarclas The Christmas Single Cask 2007, den Glenfarclas Vintages 2015 und 2014, St. Kilian Frohe Weihnachten, Blair Athol 2011 und Strathmill 2012 von Malts of Scotland sowie Wolfburn 10 Years Old Merry Christmas. Die ersten drei sind neu in diesem Jahr, die übrigen sieben erschienen zwischen 2023 und 2025, und bei jeder Flasche sagen wir, ob die Weihnacht im Kalender, im Fass oder auf dem Etikett steckt.

      Das Wichtigste in Kürze

      • Die ersten drei Plätze gehören den Neuheiten 2026, der Glenfarclas Vintage 2016 nur für den deutschen Markt, St. Kilian mit dem Weihnachtsmann auf dem Etikett und Paul John aus Goa.

      • Eine Christmas Edition kann Weihnachten auf drei Arten tragen, im Datum der Destillation, in der Wahl des Fasses oder auf dem Etikett.

      • Bei Glenfarclas steckt die Weihnacht im Kalender. Die Vintages 2014, 2015 und 2016 wurden jeweils im Dezember gebrannt, The Christmas Single Cask sogar am 17. Dezember 2007.

      • Die Stärke reicht von 46 % bei St. Kilian 2026 und Wolfburn bis 59 % beim Single Cask.

      • Die Auflagen reichen von 291 bis 6.500 Flaschen. Für die Glenfarclas Vintage 2016 ist bisher keine Zahl veröffentlicht.

      Tipp: Schenken Sie zwei Jahrgänge statt einer Flasche. Die Glenfarclas Vintages 2015 und 2016 kommen aus demselben Haus, aus demselben Monat und fast mit derselben Stärke. Nebeneinander im Glas zeigen sie, wie nah oder wie fern sich zwei Dezember sind.

      1. Glenfarclas Vintage 2016 ist die Germany Exclusive zu 30 Jahren Christmas Malt

      Platz eins geht an die Glenfarclas Christmas Edition Vintage 2016 30th Anniversary Germany Exclusive. Seit 1996 bringt Glenfarclas einen Christmas Malt heraus, und diese Ausgabe feiert die 30 Jahre. Sie ist nur für den deutschen Markt gemacht und begrenzt. Eine Flaschenzahl ist bisher nicht veröffentlicht.

      Die Weihnacht steckt hier zuerst im Kalender. Destilliert wurde im Dezember 2016, abgefüllt 2026, gereift in Oloroso Sherryfässern. Mit 50,3 % kommt der Whisky in natürlicher Farbe und ohne Kältefiltrierung in die Geschenkbox. Die offiziellen Noten lesen sich wie ein bunter Teller, erst Oloroso Sherry, Gewürze und Christmas Cake, dann Zimt, Toffee, dunkle Schokolade und gekochtes Obst, am Ende Orangenschale und Demerara.

      Sie passt zu allen, die kräftigen Sherry mögen und eine Flasche suchen, die nur für diesen einen Markt entstanden ist.

      2. St. Kilian Christmas Edition 2026 reifte ganz im früheren Brandyfass

      Die St. Kilian Christmas Edition 2026 erkennt man aus drei Metern Entfernung. Eine matt schwarze Flasche, darauf ein Etikett mit dem Weihnachtsmann und dem Gruß Merry Christmas. Sie fasst 50 cl, und es gibt 560 davon.

      Die Weihnacht steckt hier auf dem Etikett, dahinter steht aber ein Whisky mit eigener Idee. Er reifte vollständig in einem früheren Brandyfass, ist ungetorft, nicht kältefiltriert und ungefärbt und kommt mit 46 % in die Flasche. Die Noten nennen überreifen roten Apfel, saftige Birne und cremige Vanille.

      Das ist die freundlichste Flasche dieser Liste und ein gutes Geschenk für alle, denen Sherry zu schwer ist.

      3. Paul John Christmas Edition 2026 verbrachte 18 Monate in Moscatelfässern

      Die Paul John Christmas Edition 2026 kommt aus Goa, und allein das sorgt unter dem Baum für ein Gespräch. Sie ist die neunte Ausgabe der Reihe. Der Whisky reifte zuerst in amerikanischer Eiche und dann 18 Monate in spanischen Moscatelfässern, abgefüllt mit 48 % und ohne Kältefiltrierung. Weltweit gibt es 6.500 Flaschen, die größte bekannte Auflage dieser Liste.

      Die Weihnacht steckt hier im süßen Fass. Die Noten nennen Orangenblütenhonig, dunkle Schokolade und Nelke, also genau die Gewürzdose der Adventszeit.

      Sie passt zu allen, die Whisky abseits von Schottland entdecken wollen.

      4. Glenfarclas The Christmas Single Cask wurde am 17. Dezember 2007 gebrannt

      Von hier an geht es um frühere Jahre, und die erste Flasche nimmt das Thema wörtlich. Der Glenfarclas 17 Years Old 2007 The Christmas Single Cask 2671 trägt das Datum auf dem Etikett. Destilliert am 17. Dezember 2007, abgefüllt am 3. November 2025, aus Fass 2671, einem Refill Oloroso Sherry Butt, das gemeinsam mit Distillery Manager Callum A. Fraser ausgesucht wurde.

      Kaum ein Etikett legt Weihnachten so genau in einen Whisky. Es gibt 620 Flaschen in einer schwarzen Holzkiste, mit 59 % in natürlicher Fassstärke, ohne Farbstoff und ohne Kältefiltrierung. Der Text zur Vorstellung nennt Toffee und wärmende Würze.

      Das ist eine Flasche für Sammler und für lange Abende, mit ein paar Tropfen Wasser griffbereit.

      5. Glenfarclas Vintage 2015 reifte ausschließlich in Oloroso Sherryfässern

      Die Glenfarclas Christmas Edition Vintage 2015 ist die direkte Vorgängerin unserer Nummer eins. Destilliert im Dezember 2015, gereift zu 100 % in Oloroso Sherryfässern in den traditionellen Dunnage Warehouses, abgefüllt mit 50 %, begrenzt auf 3.600 Flaschen, ohne Farbstoff und ohne Kältefiltrierung.

      Die Weihnacht steckt wieder im Dezember und diesmal auch in der Nase. Die Noten nennen kräftigen Sherry, Malz, Gewürze, Nüsse und Christmas Cake, danach Toffee, dunkle Schokolade und Beeren, zum Schluss Demerara und Orangenschale.

      Sie passt zu allen, die neben die Vintage 2016 eine zweite Flasche stellen möchten. Wie sich die Brennerei von einem anderen Sherryhaus abhebt, zeigt unser Vergleich Glenfarclas vs GlenDronach.

      6. Glenfarclas Vintage 2014 war die erste Christmas Edition mit 50 %

      Die Glenfarclas Christmas Edition Vintage 2014 ist die Ausgabe, mit der die Stärke wechselte. Zum ersten Mal kam die Christmas Edition mit 50,0 % in die Flasche. Destilliert wurde im Dezember 2014, gereift in Sherryfässern in den Dunnage Warehouses, begrenzt auf 3.600 Flaschen, ohne Farbstoff und ohne Kältefiltrierung. Die Weihnacht steckt auch hier im Kalender.

      Die Noten ähneln der Vintage 2015, und gerade das macht den Reiz aus. Sie nennen Sherry, Malz, Gewürze, Nüsse und Christmas Cake, dann Kräuter, Toffee, Schokolade und Beeren, am Ende einen langen, würzigen Abgang mit Orangenschale.

      Wer die Vintages 2014, 2015 und 2016 nebeneinander stellt, hat drei Dezember im Glas. Für einen Abend zwischen den Jahren gibt es kaum eine schönere Runde.

      7. St. Kilian Frohe Weihnachten reifte sechs Jahre im Kirschweinfass

      Für die St. Kilian Distillers 2017 Winter Edition Frohe Weihnachten ging die Brennerei einen ganz eigenen Weg. Das Malz wurde über Buchenholz geräuchert, und der Whisky reifte sechs Jahre in einem einzigen 225 Liter Fass aus französischer Eiche, das zuvor mindestens 30 Monate dänischen Kirschwein enthalten hatte. Das Etikett nennt 2017 als Jahr der Destillation und 2023 als Jahr der Abfüllung.

      Die Weihnacht steckt hier im Fass und im Namen. Es gibt 492 Flaschen zu 0,5 Liter mit 51,6 %, ungefärbt und nicht kältefiltriert. Die Brennerei beschreibt sanften Rauch, rote Kirsche und reifen Pfirsich, dann Vanille, dunkle Schokolade und Weihnachtsgewürze, und im Abgang cremige Kirschmarmelade.

      Sie passt zu allen, die bei Weihnachten eher an Kirschen als an Sherry denken, und sie ist die ungewöhnlichste Flasche dieser Liste.

      8. Blair Athol 2011 gehört zur Christmas Party von Malts of Scotland

      Malts of Scotland, ein unabhängiger Abfüller aus Paderborn, feiert auf seinen Etiketten eine kleine Party. Der Blair Athol 2011 Christmas Bottling 2023 heißt dort Christmas Party 2023 Part 3, Megan Fox & Bärtram, und zeigt den Weihnachtsmann mit einer kleinen Tierbande im Schnee.

      Die Weihnacht steckt also ganz offen auf dem Etikett, und hinter der Zeichnung steht ein ernst gemeinter Whisky. Destilliert 2011, abgefüllt 2023, gereift in einem Sherry Hogshead, Fass MoS23027, mit 56,5 %. Mit 291 Flaschen ist das die kleinste bekannte Auflage dieser Liste.

      Er passt zu Sammlern, die sich beim Blick ins Regal auch einmal freuen möchten.

      9. Strathmill 2012 ist Teil vier derselben Christmas Party

      Ein Jahr später ging die Party weiter. Der Strathmill 2012 Christmas Bottling 2024 heißt Christmas Party 2024 Part 4, Sylvester & Anuk, und auf dem Etikett ist nun auch ein Bär mit Trompete dabei. Die Weihnacht steckt auch hier auf dem Etikett.

      Destilliert 2012, abgefüllt 2024, gereift in einem Sherry Hogshead, Fass MoS24036, 313 Flaschen mit 55,4 %.

      Zusammen ergeben die beiden Malts of Scotland ein schönes Paar. Beide reiften in einem Sherry Hogshead, beide liegen über 55 %, und wer sie nebeneinander stellt, vergleicht zwei Brennereien statt zwei Fässer.

      10. Wolfburn 10 Years Old Merry Christmas stammt aus drei Oloroso Butts von 2014

      Den Schluss macht die Flasche mit dem deutlichsten Gruß. Wolfburn 10 Years Old Merry Christmas & A Happy New Year zeigt Tannenbaum, Hirsch und goldene Buchstaben. Für Weihnachten 2024 wählte die Brennerei aus Thurso drei Oloroso Butts aus, die 2014 gefüllt worden waren, und füllte daraus insgesamt 1.660 Flaschen in 70 cl und 35 cl. Hier steckt die Weihnacht auf dem Etikett.

      Mit 46 % teilt sie sich mit St. Kilian 2026 die niedrigste Stärke dieser Liste, ohne Kältefiltrierung und in natürlicher Farbe. Wolfburn beschreibt weiche Sherrysüße mit Feigen und Rosinen und einen Nachklang von Trockenfrüchten und Karamell.

      Sie passt zu allen, die den Sherrystil mögen und dafür kein Wasser bereitstellen wollen.

      Tipp: Lesen Sie vor dem Kauf das Etikett. Steht dort ein Dezember als Monat der Destillation, steckt die Weihnacht im Whisky. Steht dort ein Gruß, steckt sie im Geschenk. Beides ist schön, nur sollte man wissen, was man kauft.

      FAQ

      Was ist eine Christmas Edition bei Whisky?

      Ein Whisky, den eine Brennerei oder ein Abfüller für die Weihnachtszeit herausbringt. Eine feste Regel dafür gibt es nicht. Bei Glenfarclas bedeutet es Destillation im Dezember, bei St. Kilian ein besonderes Fass und ein eigenes Etikett, bei Malts of Scotland eine Reihe mit Weihnachtsmotiv.

      Warum steht die Glenfarclas Vintage 2016 auf Platz eins?

      Sie feiert 30 Jahre Christmas Malt, die am längsten laufende Serie auf dieser Liste, und ist nur für den deutschen Markt gemacht. Die Reihenfolge ist unsere eigene Auswahl und kein Test.

      Welche Flasche eignet sich als erstes Whiskygeschenk?

      St. Kilian Christmas Edition 2026 mit 46 % und Paul John Christmas Edition 2026 mit 48 % lassen sich ohne Wasser trinken. Weitere Ideen stehen in unserem Artikel Whisky Geschenkideen für Weihnachten 2026.

      Was kosten diese Flaschen?

      Preise nennen wir hier bewusst nicht, weil sie sich ändern. Den aktuellen Preis zeigt jede Produktseite. Hat eine Flasche gerade kein Angebot, können Sie dort ein Gebot abgeben.

      Gehören Adventskalender in diese Liste?

      Nein, ein Kalender ist eine andere Art von Geschenk. Wer lieber 24 kleine Proben verschenkt, findet den Whisky Wonder World Adventskalender und den Scotch Whisky Adventskalender von Kirsch Import mit je 24 x 20 ml und einem Nosing Glas. Einen Überblick gibt unser Ratgeber zu Whisky Adventskalendern.


      Über den Autor

      Christopher Deutsch

      Christopher Deutsch

      I drink and collect with intention, drawn to the sherried depth of Dalmore and the balance of Yamazaki.

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